Mit einem Stromerzeuger in das Hausnetz einspeisen | Ratgeber
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Mit einem Stromerzeuger in das Hausnetz einspeisen

Stromerzeuger stellen eine optimale Lösung dar, wenn es darum geht, eine elektrische Versorgung dort zu schaffen, wo es sonst keine gibt.
Jedoch kann auch dort, wo sonst Elektrizität vorhanden ist, ein Stromerzeuger im Falle eines Ausfalls der herkömmlichen Versorgung Abhilfe schaffen. In diesem Fall ist, besonders wenn im häuslichen Bereich Notstrom gebraucht wird, oftmals ein komfortables Wechseln zwischen dem Netz- und dem Generatorbetrieb gewünscht.

Die einfachste Variante in einem solche Fall, ist das Nutzen einer ATS-Einheit. Diese wird in der Regel zwischen dem Stromzähler und dem Sicherungskasten im Haus verbaut und ist in der Lage, im Falle eines Stromausfalls das Haus vom Stromnetz zu trennen, das Notstromaggregat automatisch zu Starten und dessen Ausgangsspannung in das zuvor getrennte Netz einzuspeisen. Somit lässt sich ein lästiges Umstecken der Verbraucher vermeiden und es können beispielsweise Kühlschränke, deren Inhalt auf einen Stromausfall womöglich empfindlich reagieren würden, sorgenfrei über längere Zeiträume alleine gelassen werden.

 

Was es bei einer Einspeisung in Ihr Hausnetz zu beachten gibt

Natürlich wünschen sich die meisten Nutzer eine All-In-One Lösung, welche es erlaubt, auch im Falle eines Stromausfalls alle elektrischen Verbraucher auf die sonst übliche Weise und ohne Einschränkungen nutzen zu können.
Allerdings muss sich an dieser Stelle vor Augen gehalten werden, dass das deutsche Stromnetz über eine umfangreiche Infrastruktur verfügt, welche es ermöglicht, elektrische Verbraucher in den unterschiedlichsten Szenarien zu bedienen. Ein mobiler Stromerzeuger hingegen, ist im Vergleich deutlich eingeschränkter und muss passend zu den vorgesehenen Verbrauchern ausgewählt werden.

So können auch Stromerzeuger, welche einen 1- und 3-phasigen Betrieb ermöglichen, nicht 1- und 3-phasige Verbraucher gleichzeitig betreiben. Theoretisch ist es zwar möglich, im Drehstrombetrieb eine einzelne Phase für die Versorgung von 1-phasigen Verbrauchern zu nutzen, allerdings gibt es diesbezüglich enge Grenzen der sogenannten Schräglast, welche eingehalten werden müssen, um eine Beschädigung des Generators und der angeschlossenen Verbraucher zu vermeiden.
In der Regel ist eine Schräglast von bis zu 20% zulässig. Das heißt dass von einer Phase maximal 20% mehr oder weniger Last abgegriffen werden darf als von den anderen. Falls also keine Grundlast auf allen drei Phasen permanent garantiert werden kann, wäre bereits der Betrieb eines kleinen Verbrauchers über eine einzelne Phase risikobehaftet.
In der Praxis werden Generatoren daher entweder 1-phasig oder 3-phasig betrieben.


Große Verbräuche beim Zuschalten ggf. vermeiden

Neben der Art der benötigten Spannung ist bei einem Einspeisen der Generatorspannung in das Hausnetz zudem die ausreichende Dimensionierung der Aggregatsleistung unabdingbar. Besonders das Einspeisen einer 1-phasigen Spannung führt oftmals zu Problemen, da eine ATS-Einheit die Stromversorgung über den Generator schnellstmöglich wiederherstellt und somit anschließend auch alle zuvor eingesteckten Verbraucher weiterversorgt werden.
Falls in dem Moment, in welchem die ATS-Einheit den Generator zuschaltet zu viele Verbraucher angeschlossen sind, kann es dazu kommen, dass der Generator sofort überlastet wird und ebenfalls ausfällt.
Daher ist es wichtig, entweder einen leistungsstarken Generator zu wählen, welcher beim Zuschalten alle angeschlossenen Verbraucher versorgen kann, oder die Leitung auf welcher eingespeist wird so zu wählen, dass üblicherweise wenige Verbraucher an diese anschlossen sind und eine direkte Überlastung somit unwahrscheinlich ist.
Hinweise zur korrekten Auswahl der elektrischen Eigenschaften Ihres Generators haben wir Ihnen in einem weiteren Artikel unseres Ratgebers zur Verfügung gestellt.

 

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Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss.

 

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